Lagerlogistik live: Die Chaotische Verladung 1
Es gibt Tage, an denen man am liebsten das Lager anzünden möchte, bevor man es abends verlässt. Heute war so ein Tag. Nach schlappen 14 Stunden bin ich zu hause und lasse diesen Tag in Blog-Form für alle Logistik-Interessierten Revue passieren.
Heute war ein Tag, welcher bereits Wochen zuvor mit einem großen “X” im Wandkalender markiert war - wir hatten eine schwierige Verladung: 3 LKW, 100 einzelne Packstücke - für unsere Verhälnisse ein sehr großes Volumen, die wir uns nicht im Massenmarkt bewegen und die Packstücke einen entsprechend hohen, mehrstelligen Millionenwert haben. Sowohl das Team der Lagerverwaltung, welches ich leute, als auch die Mitarbeiter draussen im Lager waren dementsprechend angespannt. Nichts durfte schiefgehen. Streß war in allen Gesichtern zu sehen. Als der erste LKW eintraf, ging das Chaos los - wegen der Kälte konnte unser Gabelstapler im Verladebereich (outdoor) nicht betrieben werden, es war zu glatt und bei -10 Grad versagt wohl die feine Technik. Nun hieß es handeln. Es musste ein spezieller Stapler organisiert werden.
Während also der erste LKW bereits zur Verladung bereit vor der Tür stand, war ich damit beschäftigt unter Hochdruck einen Stapler-Vermieter zu kontaktieren und um eine sofortige Anlieferung des entsprechenden Gerätes zu bitten. Die anderen LWKs waren bereits unterwegs - der Termindruck war imens.
Eine halbe Stunde später hieß es aufatmen - erstma zumindestens. Die Stapler-Verleiher traf per Express ein und wir konnten mit der Verladung loslegen. Doch dann kam auch schon der nächste Schockmoment! Dazu im nächsten Beitrag mehr.