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RFID Technologie

RFID bedeutet Radio-Frequency Identification, also die Identifikation über elektromagnetische Wellen. Mit den sehr kleinen RFID-Chips, die es schon seit den 1940er Jahren gibt, können Gegenstände lokalisiert und identifiziert werden, auch in Lebewesen werden die manchmal nur reiskorngroßen Chips implantiert.

Das gesamte RFID-System besteht aus dem Transponder (dem Chip) am einzulesenden Gegenstand/Lebewesen sowie dem Lesegerät. Die Technologie ist auf kurze Entfernungen ausgelegt. Eine Nachfolgetechnik - NFC (Near Field Communication) - verbreitet sich seit 2011 weltweit, sie weist erweiterte Funktionen auf. Wahrscheinlich werden künftig beide Systeme für verschiedene Aufgabenstellungen nebeneinander existieren.

Die Entwicklung von RFID

Schon im Zweiten Weltkrieg wurden RFID-Systeme zur Freund-Feind-Erkennung eingesetzt, die Transponder wurden auch auf größere Entfernungen per Radar erfasst. Im Militär wird eine Nachfolgertechnologie bis heute verwendet. Der industrielle Einsatz folgte um 1970, RFID diente der Warensicherung, um 1980 wurden auch Tiere mit RFID-Chips versehen, ebenso setzten einigen Staaten die Technologie in Maut-Systemen ein. Seit den 1990er Jahren diente RFID als Technik für bargeldloses Zahlen, Zutrittskontrollen, elektronische Wegfahrsperren, elektronische Schlösser, Skipässe und Tankkarten. Die Warenidentifikation mit RFID begann global ab 1999, es setzten sich internationale Standards für die Frequenzen und Verschlüsselungstechniken durch. Im Jahr 2006 gelang es deutschen Forschern, RFID-Transponder direkt in metallische Bauteile einzugießen, damit konnte die herkömmliche Bauteilkennzeichnung ersetzt werden.



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