Inventur

Unter Inventur versteht man die Bestandsaufnahme von Vermögen / Schulden eines Unternehmens. Die Durchführung muss in Normalfällen zu einem bestimmten Stichtag erfolgen, die Ergebnisse der Inventur sind schriftlich festzuhalten.

Zweck der Inventur: Kontrolle ob die tatsächliche vorhandenen VERMOGENSGEGENSTÄNDE mit den buchmäßigen Beständen übereinstimmen.

Die Inventur ist wichtige Grundlage für den Jahresabschluss eines Unternehmens

Gesetzliche Verpflichtung nach Paragraph 240 HGB

HGB legt 4 Tatbestände fest
1. Am Beginn einer gewerblichen Tätigkeit
2. Am Ende eines Geschäftsjahres (1.1 - 31.12)
3. Bei Veränderung der innern (= neue Gesellschafter kommen hinzu, scheiden aus) und äußere Verhältnisse (Änderung der Rechtsform, z. b. aus Einzelunternehmen wird eine GmbH) des Unternehmens
4. Inventur ist immer am Ende einer gewerblichen Tätigkeit durchzuführen

Arten der Inventur

  • körperliche (= Zählen/Messen/Wiegen aller Vermögensgegenstände -> bewegliche, unbewegliche Güter, vorhandenes Geld), die Menge wird in Inventurlisten erfasst, Mengen werden am Ende in Werte umgerechnet Ergebnis: Mengen und betragsmäßige Werte
  • buchmäßig (= Inventur erfolgt anhand von Aufzeichnungen, Beispiele: Geldbestände von der Bank, Forderungen oder Verbindlichkeiten -> sind am Stichtag zu protokollieren)
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