Supply Chain Management (SCM)

Im weitesten Sinn umfasst Supply Chain Management  (SCM) sämtliche Arbeitsschritte von der Rohstoffbeschaffung bis zur Lieferung des fertigen Produktes an den Endverbraucher.

Je nach Sinnzusammenhang hat Supply Chain Management  im wirtschaftlichen Sprachgebrauch folgende Bedeutungen:

  1. Organisation der Versorgungskette;
  2. Organisation der Lieferkette;
  3. Organisation der Logistikkette.

Zu 1.: Unternehmungsintern ist SCM hier vergleichbar mit den Funktionen der Materialwirtschaft von der Lagerhaltung über den innerbetrieblichen Transport bis zur Fertigung, allerdings erweitert um die Bereiche Beschaffung, Wareneingang und Versand.

Zu 2.: SCM bedeutet hier das Bewältigen der Aufgaben einer modernen Lieferkette im ständigen globalen Wettbewerb von Unternehmungen, wobei die gestiegenen Ansprüche der Kunden ebenfalls zu berücksichtigen sind.

Zu 3.: SCM umfasst hier nicht nur die Funktionen der traditionellen Logistik (Beschaffung, Lagerhaltung, Gütertransport, Informationsfluss, Entsorgung und Recycling), sondern auch die Organisation der Geldflüsse und der Vernetzung von Unternehmungen. Dadurch geht SCM über die rein materielle horizontale JUST-IN-TIME-Logistik hinaus und bezieht auch den Wertschöpfungsprozess mit ein.

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