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Beförderungsvertrag / Transportvertrag

Mit dem Transportauftrag des Absenders an den Frachtführer, sei er nun mündlich oder schriftlich abgeschlossen, haben diese beiden einen Beförderungsvertrag nach HGB abgeschlossen. Bis zur Transportrechtsreform 1998 wurde der Beförderungsvertrag noch in der KVO (Kraftverkehrsordnung) geregelt.
Im internationalen Verkehr gelten die Internationalen Vereinbarungen über Beförderungsverträge auf der Straße (CMR).

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Nach Abschluss des Vertrages sind der Versender zur pünktlichen Bereitstellung des Gutes und der Frachtführer zu dessen Beförderung verpflichtet.

Nach Abschluss des Beförderungsvertrages holt der Frachtführer die Ware termingerecht beim Absender ab, er gestellt sein Fahrzeug also zur Beladung. Dabei ist im Nahverkehr der Fahrer zuständig für die Beladung des Fahrzeuges ab Lager des Kunden, im Fernverkehr allerdings erst ab Wagenboden, was heißen will, dass der Absender in diesem Fall die Ware mindest bis aufs Wagenheck zu verbringen hat. Für die verkehrssichere Verstauung ist der Fahrer zuständig und verantwortlich, bei grober Fahrlässigkeit kann aber unter Umständen auch der Versender mit in die Pflicht genommen werden.


Versäumt der Frachtführer durch nicht rechtzeitiges Gestellen des Fahrzeuges einen Liefertermin, so kann er für die entstandenen Kosten regresspflichtig gemacht werden, wenn der Versender die Ware nicht zu dem vereinbarten Termin übergeben kann, wird ab einer bestimmten Wartezeit Standgeld für das Fahrzeug fällig.



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