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Frachtführerpfandrecht

Erhält der Frachtführer sein Entgelt für geleistete Dienste nicht, kann jedoch von dem säumigen Kunden eine weitere Fracht erhalten, kann der Frachtführer dies Ware zurückbehalten, bis der Kunde die ausstehende und möglichst auch die aktuelle Frachtrate gezahlt hat.


Entstehen dadurch weitere Kosten wie Lagerkosten oder Standgeld des Fahrzeuges, so gehen diese allerdings zu Lasten des Frachtführers selber. Begleicht der Kunde die Frachtraten weiterhin nicht ist der Frachtführer autorisiert, die gepfändete Ware zu veräußern.


Übersteigt der Verkaufserlös der Ware den vom Frachtführer geforderten Betrag, so ist der überschüssige Erlös an den Kunden auszuzahlen.



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