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Güterschadenshaftpflichtversicherung


Der Transportunternehmer haftet während des Transportes für die Unversehrtheit des ihm zum Transport übergebenen Gutes. Aus diesem Grund ist jedem Frachtführer nach § 7a GüKG auferlegt, eine Güterschadenshaftpflichtversicherung für alle seine Transporte abzuschließen. Da eine Kündigung der Versicherung auch zum Verlust der Transportgenehmigung führen kann, sind die Versicherer verpflichtet, solch eine Kündigung umgehend dem Bundesamt für Güterverkehr (BAG) zu melden.

Die Versicherung deckt Schäden durch Brand, Diebstahl, Unfall, Sturm usw. Bei der Höhe der Versicherungssumme sollte die wertvollste Warenart angegeben, die mit den Fahrzeugen transportiert wird. Es macht wenig Sinn, bei Transporten von Elektronikartikeln die Versicherung auf Schüttgüter abzuschließen, nur weil diese etwas billiger ist. Im Schadensfall kann es dann dazu kommen, dass die Versicherung jegliche Zahlung verweigert, da sie aufgrund falscher Angaben abgeschlossen wurde.
Aber selbst wenn sie zahlt, reicht die Deckungssumme dann nicht im geringsten für die Schadenshöhe aus.




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