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Massengutfrachter und Tankschiffe

Diese beiden Schiffstypen werden vom Handling vollkommen gleich behandelt. Die Ware wird in loser Schüttung auf das Schiff verbracht, bzw. gepumpt.

Zum Einsatz kommen diese Schiffstypen beispielsweise bei Transporten von Kohle, Eisenerz, Erdöl und Erdgas.
Da die Förderstellen dieser Rohstoffe selten direkt in der Nähe der Verladehäfen liegen, muss für einen reibungslosen Vorlauf gesorgt werden, damit nicht durch das wartende Schiff unnötige und teure Liegezeiten entstehen.

Die festen Schüttgüter werden dabei in den meisten Fällen per Bahn zum Verladehafen gebracht, da die dafür nötige LKW-Flotte einfach zu riesig und zu teuer wäre. Auf Kai-Nahen Lagerplätzen wird dann die Ware zwischengelagert oder per Fließband direkt in den Schiffsbauch befördert.
Im Empfangshafen wird das Schüttgut mittels riesiger Kräne aus den Laderäumen gebaggert und in der Regel direkt auf lange Eisenbahnzüge verladen, welche die Ware dann sofort in die Kraftwerke oder Stahlhütten befördern.

Etwas anders läuft es bei den Tankschiffen. Hierbei wird der Vorlauf bei Massengütern wie Erdöl und Erdgas mittels Pipelines bewerkstelligt, um einen kontinuierlichen Fluss zu gewährleisten. Nahe der Häfen befinden sich allerdings auch riesige Tanklager, die als Puffer zwischen Förderung und Abtransport dienen.
Die Raffinerien, für welche diese Ladungen gedacht sind, liegen in der Regel in der Nähe der großen Überseehäfen und besitzen eigenen Anlegestellen für diese Tankschiffe.

Ein Teil der Rohstoffe wird aber auch in Tankzwischenlager gepumpt und von dort aus mittels Binnenschifffahrt und Bahnfracht an die Weiterverarbeiter im Binnenland transportiert.





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