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Paketdienst

Der Paketdienst unterscheidet sich in der Regel vom Stückgut durch eine Begrenzung der Gewichte bei den einzelnen Colli und das die Paketdienste auch sehr stark den Kundenstamm der privaten Haushalte bedienen. Paketdienste bieten Abholungen zu festen Zeiten sowie auch die Zustellung an fest vereinbarten Terminen an und werden somit auch bei gewerblichen Versendern kleinerer Packstücke immer beliebter.
Dies ist bis in kleinste im voraus planbar, da die Großen der Branche alles aus einer Hand anbieten und selten andere Unternehmer (mit Ausnahme von festen Subunternehmern) in ihren standardisierten Ablauf integrieren.

Overnight-Service:


Die großen Paketdienste bieten diesen speziellen Service über Nacht an, zum Beispiel heute bis 10:00h vormittags beim Versender abgeholt, am Folgetag bis Nachmittags beim Empfänger abgeliefert und das weltweit, wobei dies weltweit gewiss auch natürlichen Einschränkungen unterliegt.

Luftfracht:


Die großen Kurierdienste wie UPS oder DHL haben sogar ihre eigenen Luftflotten, mit denen der weltweite Frachtverkehr bewältigt wird. Hierbei wird die Fracht, welche in einem Güterverteilzentrum von Land A für Land B gesammelt wurde, per LKW zum nächstgelegenen Luftfrachtstützpunkt befördert, dort in die Flugzeuge verladen und in das Zielland transportiert. Vom Luftfrachtzentrum des Ziellandes wird die Ware wieder per LKW in das nächste Güterverteilzentrum verbracht, nach Destinationen geordnet und entsprechend weiterbefördert und ausgeliefert.

Ablauf bei Paketdiensten

  • Der Kunde avisiert beim Paketdienst die Abholung eines oder mehrerer Packstücke und übermittelt gleichzeitig sämtliche Daten wie Größe und Gewicht der/des Packstücke/s, Art der Ware, Empfängeradresse und Termin der Zustellung.
  • Anhand der eingehenden Bestellungen erstellt der Disponent die Abholpläne, einmal für den gleichen Tag und die Vorbereitung für den nächsten Tag.
  • Gleichzeitig werden die Abholpläne vom Vortag aktualisiert und dem Fuhrpark übermittelt.
  • Anhand der Tourenpläne werden die Kunden angefahren, die avisierten Waren mit Palettenzetteln versehen, eingescannt, eingesammelt und nach Ablieferung im GVZ (Güterverteilzentrum) nach Destinationen sortiert.
  • Die Sortierung erfolgt nach Kurz- und Mitteldestinationen für den Straßengüterfernverkehr und nach Luftfrachtdestinationen für die weltweite Verteilung.
  • Bei Verladung auf die Luftfracht- bzw. Fernverkehrs-Lkw wird die Ware wiederum gescannt und anhand dieser Daten werden dann die nötigen Frachtpapiere erstellt. Gleichzeitig damit wird das Packstück auch wieder aus dem Bestand des GVZ ausgebucht.
  • Nach Eintreffen der Ware im nächsten GVZ zur Auslieferung wird diese wieder mittels Scanner in das System des Lagers eingebracht und wiederum nach den einzelnen Destinationen sortiert.
  • Bei Beladen der Auslieferungsfahrzeuge werden die Packstücke, die vorher schon in der Reihenfolge der Auslieferung sortiert wurden, als verladen gescannt, anhand dieser Scannerdaten werden die Entladelisten ausgedruckt, der Lagerbestand entlastet und die Ware entsprechend ausgeliefert.





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