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Stückgutverkehr

Unter diesem Oberbegriff handelt es sich um das Einsammeln von einzelnen Packstücken oder kleineren Posten bei einzelnen Absendern und das verbringen der Waren an das Umschlaglager, bzw. das Ausliefern der eingegangenen Sammelladungen aus dem Umschaglager an die einzelnen Empfänger. Im Lager werden die Waren nach Destinationen kommissioniert und auf die entsprechende Nah- Fernverkehrsabteilung verteilt.

Stückgutverkehr Ablauf:


  • Die Abteilung Stückgut/Sammelgut nimmt die Kundenaufträge, in der Regel am Vortag, entgegen.
  • Anhand der Pläne über die eingehende Ware durch den Fernverkehr wird ein Verteilerplan für den Nahverkehr erstellt.
  • Es wird pro Kunde und Packstück ein Palettenzettel erstellt der Kundenname, Art und Menge der Ware, Empfängerdaten und auch einen EAN-Code enthält.
  • Anhand der gesammelten Aufträge wird der Abholplan bei den Kunden für den nächsten Tag erstellt und mit den Auslieferungen koordiniert, so dass möglichst wenig Leerkilometer entstehen.
  • Der eigenen Nahverkehrsfuhrpark wird anhand der Planung instruiert, bzw. werden die entsprechenden Aufträge an die Subunternehmer weitergegeben.
  • Bei Abholung bei dem jeweiligen Kunden wird jedes Packstück dann eingescannt und bei Ablieferung im Lager an das Speditionssystem übertragen
  • Bei Auslieferung wird die Ware beim Beladen im Umschlaglager ebenfalls gescannt, dadurch an den Handscanner übertragen und bei Auslieferung wiederum ausgescannt. Dies gilt auch als Auslieferungsnachweis.
  • Alle Daten werden jeweils von Disposition Fernverkehr zu Disposition Nahverkehr/Stückgutverkehr und umgekehrt weiter geleitet.
  • Rechtlich gesehen gilt das Stückgut auf seinem Weg im Fernverkehr als nur eine einzelne Sendung (Sammelgut/Sammelladung).



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