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Versandlogistik

Auch Absatzlogistik genannt. Darin enthalten sind alle Prozesse, die ab Produktion bis hin zur Auslieferung an den Kunden anfallen. Früher wurde dies von den produzierenden Betrieben in der Regel stets selbst übernommen, heutzutage allerdings wird diese Tätigkeit oftmals durch Logistikdienstleister übernommen, die somit aber zwangsläufig zum größten Teil in den Räumen des Herstellers tätig sind.


Die Versandlogistik beginnt mit der Verpackung/Palettierung der Ware ab der letzten Produktionsmaschine, Kennzeichnung der Ware mit EAN-Nummer, Warenart, Kundendaten, Größe, Gewicht und Produktionsdatum. Die Art der Daten, die auf diesen so genannten Palettenzettel stehen, kann dabei von Betrieb zu Betrieb variieren.
Per Scanner wird die Ware mit Nummer des Lagerplatzes in das Versandsystem eingebucht.
Die anhand des Produktionsplanes erstellten Lieferpläne müssen anhand des Ausganges der tatsächlichen Produktion korrigiert werden und die Verladung beginnt.


Beim Auslagern wird das Packstück wiederum gescannt und anhand dieser Daten werden nach Abschluss der Beladung (bei guten Logistikprogrammen automatisch) die nötigen Frachtpapiere ausgedruckt und die Ladung wird zum Kunden befördert.

Mit zur Versandlogistik gehört ebenfalls die Buchhaltung der Transportmittel (Paletten, Gitterboxen usw.)
Dabei müssen Mehrwegtransportmittel beim Kunden getauscht und Einwegtransportmittel berechnet werden. Beim Tauschen der Transportmittel ist Abgang gleich Zugang in der Buchhaltung, also Saldo gleich null. Bei "tauschrenitenten" Kunden besteht auch die Möglichkeit, nicht getauschte Transportmittel zu berechnen, das geschieht in der Regel am Ende eines jeden Monats nach Auswertung der Transportmittelkonten.



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