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Just in Time

Das Just in Time Verfahren gehört zum Bereich der Beschaffungslogistik und besagt, dass die benötigten Materialien so beschafft werden, dass sie genau zu dem Zeitpunkt, zu welchem sie in der Produktion benötigt werden, eintreffen ("just im time"). Zum Einsatz kommt dieses Verfahren vor allem bei der Großserienfertigung und der Massenfertigung.

Vor- und Nachteile vom Just-in-time-Verfahren

Natürlich bringt es Vorteile und Nachteile mit sich, wenn in einem Produktionsprozess auf eine Lagerhaltung komplett verzichtet wird. Die Vor- und Nachteile lassen sich allerdings nicht pauschal nennen und müssen somit differenziert betracht werden - zum einen aus der Sicht des Lieferanten, zum anderen aus der Sicht des Abnehmers.

Aus der Lieferanten-Sicht

Vorteile Nachteile
  •  Dauerhafte Geschäftsbeziehung zum Abnehmer
  • Höhe Abhängigkeit vom Abnehmer
  • Wird nicht just-in-time geliefert, fallen eventuell Vertragsstrafen an

 Aus der Abnehmer-Sicht

Vorteile Nachteile
  • Keine Lagerung nötig - somit enorme Kosteneinsparungen
  • Reduzierung der Lagerbestände und somit Reduzierung der Kapitalbindung
  • Bei Lieferverzögerungen kommt es zu Produktionsverzögerungen
  • Abhängigkeit vom Lieferanten
  • Hoher Planungsaufwand


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